Heute vor einer Woche, am 7. April 2008, habe ich Coheed & Cambria und Oceansize in der Live Music Hall in Köln bestaunen können.

Oceansize waren “Special Guest” und konnten klanglich und musikalisch auf ganzer Linie überzeugen. Sind ihre vielschichtigen und außergewöhnlichen Arrangements des Post/Art Rocks schon auf den Alben ein wahres Erlebnis, Live kam es umso kraftvoller rüber. Besonders genial war selbstverständlich der Song “Ornament/The Last Wrongs” !

Coheed & Cambria eröffneten ihr Set mit dem Titelsong zu ihrem neuen Album, “No World For Tomorrow”. Davon spielten sie auch “The Running Free”, “Feathers”, “The Hound (of Blood and Rank)” und den Schlussteil von “V – On The Brink”, der mit unzähligen Gitarrensoli sowie -duellen ausgeschmückt wurde. Zusätzlich hatten auch alle anderen Musiker ihr eigenes Solo, was zu loben ist, wenngleich ich auch lieber noch zwei oder drei Songs gehört hätte. Wirklich gut war eine Coverversion von Iron Maidens “The Trooper”, die souverän gemeistert wurde und für große Überraschung und Freude sorgte!

Selbstverständlich wurden auch alte Klassiker gespielt, und besonders hervorheben möchte ich an dieser Stelle “Everything Evil” sowie das geniale, letzte Lied “Welcome Home”, nach dem C&C die Bühne verließen!
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Am 25. Juni 06 war es mal wieder soweit, dass ich ein großartiges Konzert eines internationalen Künstlers besuchen konnte. Schon als ich davon hörte und den Preis (35 Euro) zu sehen bekam, war ich mir ziemlich sicher, dass sich diese Investition lohnen würde.
Pünktlich um 19:30 in der Garage angekommen, machte ich mich erst einmal mit den örtlichen Begebenheiten vertraut und konnte eine gewisse Hitze verspüren, die auch im Verlauf des Konzertes stark ansteigen sollte.

Als “Anheizer” zu Joe Satriani bestieg Adrian Legg um 20 Uhr die Bühne und spielte eine halbe Stunde lang auf seiner A-Gitarre. Er konnte auf jeden Fall überzeugen und dem Publikum gefiel seine Show, obwohl es zeitweilen etwas langweilig wurde und die Ungeduld Überhand gewann. Was ja auch kein Wunder ist, bei einem bevorstehenden Konzert. Nach gut einer halben Stunde war Adrian fertig und das Publikum erwartete Joe Satriani, der nach wenigen Minuten die Bühne betrat. Mit an Board hatte er Dave LaRue (Bass), Jeff Campitelli (Drums) und Galen Henson (Rhyt. Gtr.).


Joe Satriani konnte an diesem Abend wie gewohnt mit gitarristischen Meisterleistungen überzeugen. Auch seine Band war in der Lage, dem zu folgen. Besonders Schlagzeuger Jeff Campitelli und Bassist Dave LaRue waren vollstens in ihrem Element.


Die Songs vom neuen Album, “One Robots Dream”, “The Meaning of Love”, “Redshift Riders” und “Just Like Lightning” kamen live sehr gut und unterstrichen die Stärke des neuen Albums. Der Titeltrack “Super Colossial” war natürlich das Highlight unter den neuen Songs.


Aber die alten Songs, die Klassiker von Satriani, waren es, die das Publikum erst zu sättigen vermochten. “Surfing with the Alien”, “Circles”, “Satch Boogie” und “Ice9” gefolgt von der Überragenden, ruhigen Nummer “Always with Me Always with You” wurden toll dargeboten und machten jede Menge Spass.

Als Zugabe musste natürlich Satrianis eigens komponierter “Crowd Chant”, auch genannt “Party on the Enterprise” kommen! Dort spielte er kurze Melodien die man mitsingen und wiederholen sollte.

Als Fazit muss ich betonen, dass dieses Konzert von Satriani definitiv sein Geld wert war und Satrianis Ruf als einer der besten Gitarristen der Welt sicherlich nicht von ohnehin kommt.