Genre: Instrumental Rock
Release: 2008
Tipps: Revelation, Andalusia, Overdriver, Come on Baby

Das neue Satriani Album kann meiner Meinung nach leicht als eine (logische) Weiterentwicklung des Vorgängers, Super Colossal, verstanden werden.
Hauptsächlich groove- und melodieorientierte Songs, verbunden mit tollem Songwriting und selbstverständlich virtuosem Gitarrenspiel.
Satriani hebt sich von der Masse ab, indem er andeudet, dass Geschwindigkeit und Shred-Soli nicht alles sind, und zeigt besonders auf diesem Album seine songdienliche Spielweise.
Für Satriani-Fans stets zu empfehlen!
Heute vor einer Woche, am 7. April 2008, habe ich Coheed & Cambria und Oceansize in der Live Music Hall in Köln bestaunen können.

Oceansize waren “Special Guest” und konnten klanglich und musikalisch auf ganzer Linie überzeugen. Sind ihre vielschichtigen und außergewöhnlichen Arrangements des Post/Art Rocks schon auf den Alben ein wahres Erlebnis, Live kam es umso kraftvoller rüber. Besonders genial war selbstverständlich der Song “Ornament/The Last Wrongs” !

Coheed & Cambria eröffneten ihr Set mit dem Titelsong zu ihrem neuen Album, “No World For Tomorrow”. Davon spielten sie auch “The Running Free”, “Feathers”, “The Hound (of Blood and Rank)” und den Schlussteil von “V – On The Brink”, der mit unzähligen Gitarrensoli sowie -duellen ausgeschmückt wurde. Zusätzlich hatten auch alle anderen Musiker ihr eigenes Solo, was zu loben ist, wenngleich ich auch lieber noch zwei oder drei Songs gehört hätte. Wirklich gut war eine Coverversion von Iron Maidens “The Trooper”, die souverän gemeistert wurde und für große Überraschung und Freude sorgte!

Selbstverständlich wurden auch alte Klassiker gespielt, und besonders hervorheben möchte ich an dieser Stelle “Everything Evil” sowie das geniale, letzte Lied “Welcome Home”, nach dem C&C die Bühne verließen!
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Genre: Melodic (Death) Metal
Release: 2008
Tipps: Condemned, The Chosen Pessimist, Delight And Angers

Am 4 April 2008 meldeten sich In Flames in der Metalwelt zurück. Aber wie! War ich mit dem Vorgängeralbum, “Come Clarity”, zwar zufrieden, blieb dennoch Einiges zu wünschen, das mit Klassikern wie “Clayman” oder “Whoracle” vorgelegt wurde.
“A Sense of Purpose” macht im ersten Moment den Eindruck, das Potenzial mit sich zu bringen, wieder solch einer werden zu können. Jeder Song des Albums erscheint sinnvoll und seine Daseinsberechtigung zu haben.
Auch Produktionstechnisch kann ich die CD nur loben, sie klingt besser und vor allem druckvoller als der Vorgänger, obwohl ich mir bei den Gitarren ein wenig mehr “Biss” gewünscht hätte.
Besonders erwähnenswerte Songs sind “The Mirror’s Truth”, für seine Eingängigkeit, “Delight And Angers” für den besten Chorus, “The Chosen Pessimist” für seine fast epische Songstruktur, “Disconnected” für die beste Textstelle (“I feel like shit – but at least I feel something”) und schlussendlich “Condemned” für den größten Headbangfaktor und das stärkste Riff’ing.
Aushängeschilder der Band bleiben nach wie vor Anders Frieden und Björn Gelotte, ersterer natürlich durch seine unverwechselbare Stimme, die einfach auf jeden Metalsong passt und ihn aufwertet, Gelotte weil er mal wieder erstklassige Arbeit an den Gitarren geleistet hat.
Alles in allem ein durchaus solides Album, ob es ein Klassiker wird und den “Test of Time” bestehen wird, wird sich zeigen!
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Genre: Art / Post Rock
Release: 2007
Tipps: The Frame, Unfamiliar

Hier handelt es sich um ein sehr atmosphärisches, teils schlichtes Album, das sich dem Hörer erst nach einigen Umdrehungen komplett erschließt. Besonders bemerkenswert sind für mich die Spannungsbögen, die gekonnt in den Songs platziert sind und so die teils einfachen Themen in den Liedern immer weiter zum Höhepunkt steigern.
Das Album ist aber auch sehr abwechslungsreich, da man beispielsweise auf “Sleeping Dogs And Dead Lions” harte Gitarrenriffs findet, die dem Rest der Platte entgegenstehen, sich aber dennoch gut einfügen.
Auch die anderen Alben der englischen Band sind beispielsweise für Fans von “Porcupine Tree” oder aber auch von Post-Rock Bands wie “God Is An Astronaut” stark zu empfehlen.
An dieser Stelle sei auch erwähnt, dass ich sie heute Abend als Opener für Coheed & Cambria live erleben werde! Ein Bericht wird dann hoffentlich folgen!